Ein wenig

Biographie

in Kurzform

Teil 1

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Die kleine Rosemarie entstand möglicherweise aus einer frohen Weihnachtslaune ihrer Eltern. Fakt ist, nach neun Monaten, am 23. September 1938 erblickte sie das Licht der Welt. Mutter Magda Schneider wählte für diesen Anlass eine Klinik am Fuße des Wiener Kahlenberges, nahe den vielen "Heurigenlokalen" von Grinzing. Papa Wolf Albach Retty, ein beliebter Mime, war nicht zugegen.

   Da zu dem Zeitpunkt sich nicht nur die Blätter des Wienerwaldes braun verfärbten, zog Mama Magda es vor, ihr Domizil zu ändern. Ein Anwesen im idyllischen Schönau am Königssee wurde zu Romys Kindertraum. Sie verbrachte hier ihre Kindheit, meist gehegt und gepflegt von ihren Großeltern. Die Eltern waren auch während der Kriegszeit  vor der Kamera zu finden.

  Von 1944 bis 1948 besuchte Romy die Volksschule in Schönau. Da Romy  der Umgang mit Zahlen ein Mirakel war, unterbrach sie 1949 einen Schulbesuch in Gmunden.

  Im Herbst 1949 war der Start zum Aufenthalt im Internat Goldenstein, ein imposantes Gebäude in der Nähe der Stadt Salzburg. Er dauerte vier Jahre. Besuche ihrer Mutter waren  eher zufällig, der inzwischen geschiedene Papi hatte kein Interesse. Romys Freunde waren ein Tagebuch, dass sie "Peggi" taufte und ihre Freundin Margit. Schon damals glänzte die kleine Romy durch gekonnte Auftritte bei internen Theatervorstellungen. Auch ein Talent zum Zeichnen war offensichtlich vorhanden. Für danach war ein Besuch einer Kunsthochschule geplant.

  Dass es dazu nicht kam, lag an dem Film " Wenn der weiße Flieder wieder blüht ".Magda Schneider spielte die weibliche Hauptrolle. Willi Fritsch und Paul Klinger buhlten um die Gunst Magdas, was noch fehlte war die Darstellerin der Tochter. Angeblich hatte Regisseur Hans Deppe Magda gefragt "Hast Du nicht eine Tochter ". So kam Romy zum Film. Die Probeaufnahmen waren ein Erfolg, 

                                    Romys Karriere begann somit im Herbst 1953